Diakonie – notwendig und Not wendend
"Ein Miteinander macht das Leben lebenswert... ein Füreinander macht es liebenswert."
Unsere Fachstelle Diakonie richtet sich neu aus:
- Im Pflichtenheft aller in der Pastoral Tätigen
- Im Gemeindeaufbau
- In der professionellen Sozialen Arbeit
Diakonie – kurz und knapp
Die Diakonie (altgriechisch „diakonia“ = Dienst) ist einer der drei Grundaufträge der katholischen Kirche (Liturgie, Verkündigung, Diakonie). „Diakonie ist das christliche Hilfshandeln zugunsten notleidender Menschen“.1 Durch ihr diakonisches Wirken setzt sich die Kirche für das Gemeinwohl ein und trägt eine besondere Verantwortung für sozial Benachteiligte und Menschen in Not. Diakonie wirkt aus einer christlichen Grundhaltung heraus. Sie -
- bewahrt die Würde des Menschen
- nimmt Anteil am Leben des Menschen und schützt es von seinem Beginn bis zu seinem Ende
- tritt als Anwältin und Partnerin für Benachteiligte ein
- stärkt Selbsthilfekräfte und Autonomie
- gibt Menschen einen Ort in der kirchlichen Gemeinschaft
- gestaltet den Lebensraum aktiv mit. Die diakonische Arbeit im kirchlichen Rahme
Die professionelle Soziale Arbeit hilft Menschen in einer belasteten Lebenssituation durch Beratung und Begleitung und unterstützt sie in der Stärkung der Selbsthilfe.
Die Diakonie als Gemeindeaufbau fördert die gesellschaftliche Integration durch Projekte, Angebote, Animation und Vernetzungen.
Die Diakonie der Pastoral Tätigen fördert die Teilhabe und Selbstbestimmung und wendet sich benachteiligten Menschen zu.
Diakonie wird mitgetragen durch zahlreiche Freiwillige und gestaltet durch Hilfswerke sowie kirchliche Fachstellen.
Diakonie ist die Sozialtätigkeit der Kirche, die sich
- im alltäglichen sozialen Engagement jeder Christin und jedes Christen,
- im Einsatz von Freiwilligen in sozialen Gruppierungen,
- in der Arbeit der Seelsorgenden,
- in der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit usw. konkretisiert.